Die Häuser der Toten

Seit 1979 sind im Landkreis Northeim Kollektivgräber aus der Zeit um 3000 v. Chr. sogenannte Nichtmegalithische Totenhütten, bekannt. Drei von ihnen, aus den Gemarkungen Odagsen (Stadt Einbeck) und Großenrode (Stadt Moringen) sind systematisch durch Ausgrabungen erforscht.

Zur Zeit der Totenhütten erbauten die jungsteinzeitlichen Bauern große Grabenwerke, manchmal auf Anhöhen, manchmal in der Ebene gelegen: sog. Erdwerke. Im Museum  sind die Ergebnisse und Funde von Ausgrabungen und luftbildarchäologischen Befliegungen der Erdwerke vom Kleinen Heldenberg bei Salzderhelden (Stadt Einbeck) und vom Northeimer Kiessee zu besichtigen.

StadtMuseum Grabkammer 1StadtMuseum Grabkammer 2

Blick in die Grabkammer der sog. Totenhütte von Odagsen

Auf verbranntem Kalksteinpflaster liegen menschliche Skelette, teils noch in anatomischem Zusammenhang. Über 100 Menschen aller Altersstufen wurden hier vor ca. 5000 Jahren bestattet.

(Fotos: E. Heege)

StadtMuseum Totenhütte

So ähnlich könnte die Totenhütte einmal ausgesehen haben.

(Foto: E. Heege)

StadtMuseum Tierzähne

Mit durchbohrten Tierzähnen, vor allem von Fuchs und Hund, schmückten die Menschen damals u.a. ihre Kleidung.

(Foto: E. Heege)

StadtMuseum Keramikbeigabe

Keramikbeigaben aus der Totenhütte von Odagsen, darunter Tassen und Trommeln.

(Foto: Nieders. Landesmuseum)

StadtMuseum Heldenberg

Der Kleine Heldenberg bei Salzderhelden

In der Luftaufnahme lässt sich anhand von Bewuchsmerkmalen (Farbunterschieden) ein jungsteinzeitliches Grabenwerk erkennen.

(Foto: Otto Braasch)

Einbeck im Mittelalter

StadtMuseum BefestigungStadtMuseum Mittelalterliches Kochen

Seit mehr als 10 Jahren werden in Einbeck kontinuierlich stadtarchäologische Forschungen betrieben. Mittlerweile gilt Einbeck als eine der besterforschten mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Städte in Norddeutschland.

Eine informative Ausstellung berichtet von der Stadtwerdung rund um die Stiftskirche St. Alexandri (hier Link zur Münstergemeinde/Baugeschichte) und der Marktkirche St. Jacobi, der Entwicklung der Stadtbefestigung, Handel und Handwerk sowie von mittelalterlicher Keramikproduktion und dem zeitgenössischen Hausbau und der Einrichtung insbesondere der Küchen. Gruppen können auf Anfrage die mittelalterliche Zubereitung von Speisen selbst ausprobieren.

Fotos:
Modell der mittelalterlichen Einbecker Stadtbefestigung
Wie schmeckt das Mittelalter? Auf dem Museumshof kann man's im Sommer ausprobieren!

Impressum  Datenschutz

StadtMuseum Einbeck

Auf dem Steinwege 11/13
37574 Einbeck

Fon: (0 55 61) 97 17 10
Fax: (0 55 61) 97 17 11


www.stadtmuseum-einbeck.de

Dienstag bis Sonntag: 11:00 – 16:00 Uhr
Führungen auch nach Vereinbarung.

 Das StadtMuseum Einbeck
ist ein
"REGISTRIERTES MUSEUM".

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